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Hundehaltung, Hundegebell und freilaufende Hunde


Immer häufiger beschweren sich in letzter Zeit Bürgerinnen und Bürger in unserer Samtgemeinde über das Bellen von Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit. Für die Haltung von Hunden gilt auch die Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Samtgemeinde Brome i.d.F. vom 30.10.2008. Hierzu noch einige Hinweise vorab:


Hundegebell ist nur soweit zulässig, wie sich der Hund normal verhält. Ab und zu ein bisschen kläffen oder anschlagen, wenn jemand kommt, ist wohl noch in Ordnung. Das Bellen mehrere Stunden am Tag ist nicht normal und muss nicht hingenommen werden, vor allem dann nicht, wenn der Hundebesitzer auch noch abwesend ist.


Nachts dürfen Hunde höchstens mal ein bisschen wimmern oder ausnahmsweise auch mal kurz bellen. Hunde sind so zu halten, dass durch sie die Nachbarschaft nicht wesentlich gestört wird.

Auch in der Samtgemeinde Brome gilt die entsprechende Rechtsverordnung, wonach Jedermann verpflichtet ist, keine unnötigen Störungen durch Lärm oder Gerüche für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft entstehen zu lassen (§ 4). Die Festlegung von Zeiten, wann und wie lange Hunde bellen dürfen, ist noch – gegenüber anderen Maßnahmen – die mildeste.


In der Regel, wenn es denn zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt, wird der/die Hundehalter/in zumeist dazu verurteilt, dass die Ruhezeiten lt. Rechtsverordnung einzuhalten sind. Selbst zu den erlaubten Bellzeiten kann aber ständiges ununterbrochenes Gekläffe eine unzumutbare Belästigung darstellen. Das „Nichteinhalten“ kann dann mit einer nicht geringen Geldbuße geahndet werden.


Zur Lärmimmission durch Tierlärm gibt es eine Reihe von Urteilen zu den unterschiedlichsten Tierarten. Eine Grundsatzentscheidung zur Hundehaltung hat das Oberlandesgericht Hamm bereits 1987 erlassen. Das Gericht entschied damals, dass Hundegebell nicht länger als insgesamt 30 Minuten täglich, nicht länger als 10 Minuten ununterbrochen und außerhalb der Zeitspannen von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr nicht hörbar sein darf. Nach diesem Grundsatz entscheiden die Gerichte bis heute.


Jeder Hundehalter hat die Pflicht, seinen Hund so zu führen, dass für andere Menschen, vor allem aber für Kinder, keine Gefahr entsteht. Verantwortungsvolle Halter nehmen ihr Tier beim Spazierengehen, bei Menschenansammlungen und an Kinderspielplätzen ohnehin immer an die Leine. Maulkörbe sind bei gefährlichen Hunden Pflicht; dass diese angeleint zu führen sind, muss nicht noch extra betont werden.


Die vielen Jogger, Dauerläufer und Spaziergänger auf den Feld- und Waldwegen, sind manchmal durch frei umherlaufende Hunde besonders gefährdet. Oftmals heißt es dann: Der tut doch nichts. Leider sind diese Hunde nicht unter der Kontrolle der Besitzer, daher haben diese eine besondere Verantwortung, wenn sie ihre Hunde frei laufen lassen.

 

 

Hartmut Jakobs

Schiedsmann Samtgemeinde Brome

Tel . : 05833 17 44

hartmut.jakobs@gmx.de

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