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Die Form und die Intensität der öffentlichen „Aktionen“ des 1. BGS Brome werden inzwischen so unverschämt, dass sie nicht mehr unkommentiert hingenommen werden. Dieses gilt erst recht vor dem Hintergrund, dass dabei nicht mit offenen Karten gespielt wird und Vereinsmitglieder wie auch die übrige Öffentlichkeit die wahren Fakten nicht erfahren. Es wird allerdings auch an dieser Stelle nicht möglich sein, die Komplexität der Turnhallenvergabe kurz und verständlich wiederzugeben.

Um die Diskussion zu verstehen, sind einige Vorbemerkungen erforderlich:

1. Die Lebensweisheit: „Wer am Lautesten schreit, hat selten Recht“, bestätigt sich auch hier.

2. Es handelt sich um kommunale Schul - Turnhallen, die während der unterrichtsfreien Zeit auch den Vereinen zur Verfügung gestellt werden (können).

Die Turnhallen stehen im Eigentum der Samtgemeinde Brome – nicht eines einzelnen Vereins. Es dürfte auch in der heutigen Zeit noch als unanständig gelten, wenn „Gäste“ das Programm und die Menükarte der Gastgeber bestimmen wollen.

3. In der Samtgemeinde Brome existieren ca. 25 Sportvereine, die alle einen hervorragenden Breitensport anbieten und auf die Hallen angewiesen sind.

4. Durch die Neubau- und Sanierungsarbeiten an den beiden Turnhallen in Rühen fehlen den Schulen (und Vereinen) 4 (in Worten: vier) Turnhallen für einen längeren Zeitraum. Es bleiben also nur noch weniger als 2 (Turnhalle Brome, Gymnastikhalle Voitze) übrig, um die Wünsche aus dem gesamten Raum der Samtgemeinde Brome abzudecken.

5. Bis zur Gründung des 1. BGS in 2005 konnte die Samtgemeinde Brome auf 30 Jahre einvernehmliche Turnhallenvergabe zurückblicken. Es gab kontroverse Diskussionen – aber es herrschte zwischen allen Beteiligten das im Sport selbstverständliche Fair-Play und Solidarität.

Die unwahren Behauptungen und unhaltbaren Vorwürfe des 1. BGS beginnen schon damit, dass angeblich Hallenzeiten gestrichen wurden bzw. bestimmte Angebote wie „Eltern-Kind-Turnstunden, Seniorenturnstunde, Reha - Angebote, Gruppe ‚Mollig und Mobil’ oder „Sportstunden für turnende Jungen“ dem Rotstift zum Opfer fielen. Sie gehen weiter mit dem Argument, dass Zeiten zugewiesen wurden, die er nicht nutzen kann. Die Krönung  dürfte die der Samtgemeinde Brome unterstellte Absicht sein, den 1. BGS zu Gunsten anderer Vereine „auszubooten“.

Die Art und Weise, wie in diesem Zusammenhang andere Vereine öffentlich denunziert werden und wie agiert wird, ist einfach schäbig.

Während die betroffenen Schulen und die anderen Vereine engagiert nach Lösungen suchen (und gefunden haben) und die unveränderlichen Einschränkungen verständnisvoll hinnehmen, demonstriert der 1. BGS und vermeidet vorsätzlich Gespräche mit dem „Gastgeber“.

Es darf zum Schluss auch nicht vergessen werden, wie der 1. BGS nach seiner Gründung in 2005 zu den Hallenzeiten kam – nämlich durch die Solidarität aller anderen Vereine, die vorherige Belegungszeiten an den 1. BGS abtraten. Aus dieser Großzügigkeit scheint sich ein selbstgefälliger Alleinbelegungsanspruch entwickelt zu haben.

Wenn das so weitergeht, befĂĽrchte ich, dass der 1. BGS seine ihm zur VerfĂĽgung gestellten sportlichen Ăśbungszeiten durch politische Diskussionen in den Turnhallen selbst reduziert.

JĂĽrgen Bammel
SamtgemeindebĂĽrgermeister

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