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Eckpunkte 2001 des SamtgemeindebĂŒrgermeisters JĂŒrgen Bammel

GrundsÀtzliches

1. Die Kandidatur habe ich mit dem Ziel angetreten, mein Amt ĂŒberparteilich zum Wohle der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auszuĂŒben. Gleichzeitig bot und biete ich allen im SGR vertretenen Fraktionen meine UnterstĂŒtzung an und fordere sie ein. Diese parteipolitische NeutralitĂ€t werde ich mir bewahren und erwarte, dass sie respektiert und unterstĂŒtzt wird. Trotzdem mĂŒssen BĂŒrger, SGR, SGA, SGB und die Verwaltung eine Einheit bilden.

2. Ich habe 3.225 Stimmen erzielt und damit 66,9% der WĂ€hler fĂŒr mich gewonnen. Ich nehme an, dass dieses vorwiegend – nicht ausschließlich - auf meine Parteilosigkeit zurĂŒckzufĂŒhren ist. Daher fĂŒhle ich mich ausschließlich diesen Stimmen verpflichtet, die sich nach meiner Überzeugung aus einer WĂ€hlerschaft rekrutieren, die das gesamte Spektrum der im SGR vertretenen Fraktionen... erfasst. Eine grundsĂ€tzliche rechnerische Zuordnung der Funktion „SGB“ und meiner Person zum Erzielen von Mehrheiten in Gremien kann keine im SGR vertretene Fraktion..., fĂŒr sich in Anspruch nehmen. Ich werde meine Stimme stets der Sachentscheidung im Sinne (m)eines freien Mandats geben und zielorientiert arbeiten.

3. Der Amtsbereich des SGB bezieht sich nicht nur auf seinen Amtssitz. Er reicht von Brechtorf bis Benitz und von Lessien bis Zicherie.

4. Ich erhoffe mir von allen im SGR vertretenen Fraktionen..., dass eine im Umgang miteinander faire, kooperative und integrative Arbeit geleistet wird und biete sie gleichzeitig allen Beteiligten an.

5. Die Amtsinhalte des „neuen“ SGB sind durch die Direktwahl und das geltende Recht andere als bei der frĂŒheren Zweigleisigkeit mit dem SGB und SGD.

6. Der Amtsantritt erfolgt vor dem Hintergrund jahrzehntelang gewachsener Strukturen mit allen problematischen Seiten. Es dĂŒrfen daher keine kurzfristigen Wunder aber dennoch viele VerĂ€nderungen erwartet werden.

Einzelne Ziele und Vorstellungen

1. Die SG Brome muss neue Wege gehen, um den Anforderungen der Zeit und den BedĂŒrfnissen der BĂŒrgerInnen gerecht zu werden. Neben einer modernen und kundenorientierten Verwaltung gehören dazu vorwiegend betriebswirtschaftlich angelegte Denkweisen und Entscheidungen, ein Abbau vorhandenen „Kirchturmsdenkens“ sowie gemischt-öffentliche LösungsansĂ€tze bei den vorhandenen und noch zu planenden Einrichtungen. Die Verwaltung der SG Brome muss als administrative Grundlage der kommunalen Arbeit zunĂ€chst neu strukturiert werden. Im Zuge dieser Wandlung sind personelle VerĂ€nderungen unumgĂ€nglich. Um dieses Ziel zu erreichen, werden ggf. personelle Konsequenzen einschließlich der Neuordnung der vorhandenen Ämterstrukturen nicht auszuschließen sein. Bewertungskriterien werden die fachliche und soziale Kompetenz, Leistungs- und Fortbildungsbereitschaft, LoyalitĂ€t, ZuverlĂ€ssigkeit, Engagement, Dynamik, Erfahrung und KreativitĂ€t sein.

2. Nach meinen Vorstellungen erwarte ich vom SGR, dass er mir weitreichende Instrumente zur Verwirklichung dieser Ziele an die Hand gibt; denn eine Beurteilung kann nur aus der fachlichen Ebene kommen. Die personalrechtlichen Kompetenzen mĂŒssten die Amtsleiterebene einschließen. Eine Anpassung der Hauptsatzung dĂŒrfte erforderlich werden. Davon ausgenommen bleibt die Rechtsposition der 1. SGRĂ€tin.

Motto: Wer die Verantwortung fĂŒr eine funktionierende und leistungsstarke Verwaltung hat, soll auch die Kompetenzen erhalten und mit ihnen gewinnen oder verlieren.

3. Die EDV in der Verwaltung wird dem aktuellen Technologiestand angepasst.

4. Verwaltung und Gremien mĂŒssen ihre TĂ€tigkeit auf BĂŒrgernĂ€he sowie –freundlichkeit mit grĂ¶ĂŸtmöglicher Transparenz unter Einbeziehung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ausrichten. Die Sachkunde von nicht dem SGR angehörenden Personen wird in den FachausschĂŒssen gewĂŒnscht, nach unpolitischen Kriterien eingerichtet und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten genutzt.

5. Ich verfolge eine harmonische und konstruktive Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der SG (z.B. Schulen, KindertagesstÀtten, Elternvertretungen, Feuerwehren, VerbÀnde......) und allen anderen öffentlichen (z.B. Kirche, Polizei, Post, Kreditinstitute....) wie privaten (Vereine, VerbÀnde,...) Institutionen. Sie werden, soweit möglich und vertretbar, in die kommunalpolitische Arbeit aktiv einbezogen.

6. Die PrĂ€sens in der Öffentlichkeit wird durch den SGB und seine Stellvertreter im Sinne dieser Vorstellungen vollzogen.

7. Die GeschĂ€ftsordnung als Verfahrensvorschrift wird ĂŒberprĂŒft und ggf. so geĂ€ndert, dass die BĂŒrgernĂ€he auch tatsĂ€chlich praktizierbar wird.

8. SĂ€mtliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der nachwachsenden Generation (Schulen, Kindereinrichtungen, Jugendarbeit, Turnhallen, Rufbus...) genießen PrioritĂ€t.

9. Die bisherigen Diskussionen und Sachentscheidungen hinsichtlich der Privatisierung der Abwasserbeseitigung werden neu aufgenommen und im Sinne der bereits beschriebenen Transparenz fĂŒr den BĂŒrger mit dem BĂŒrger neu und ergebnisoffen besprochen und entschieden.

10. Das Erfordernis sowie der Standort weiterer Turnhallen (Großturnhalle) wird erneut intensiv ĂŒberprĂŒft und in den Gremien thematisiert und abgeschlossen.

11. Die touristischen Grundlagen und Konzeptionen werden ggf. ĂŒberarbeitet mit dem Ziel, einen Verband auf der Ebene der SG zu schaffen, mit dem sich Handel, Gewerbe, Gastronomie... identifizieren. Sie sind gleichfalls in die Arbeit einzubeziehen. Das vorhandene Beziehungsgeflecht zu den Nachbarregionen Kunrau und Beetzendorf wird intensiviert.

12. Die Wirtschaftsförderung ist mit dem Ziel zu entwickeln, vorhandene kleine und mittelstÀndische Betriebe zu fördern bzw. anzusiedeln.

13. Die verkehrliche Infrastruktur ist zu verbessern, insbesondere hinsichtlich der Ortsumgehung Brome mit einer Entlastung von Brome bis Brechtorf und Ehra. Das Radwegenetz ist zu ergÀnzen.

14. Mit verschiedenen Institutionen in Sachsen-Anhalt bestehen gewachsene Verbindungen. Diese und die VGem Jeetze-Ohre-Drömling werden von mir unterstĂŒtzt, soweit dieses möglich und erforderlich ist. Ich gehe davon aus, dass sie ĂŒbergangsweise erhalten bleiben können bzw. ein schrittweiser statt abrupter Abbau toleriert wird.

15. Weitere Einzelziele sind stets daran zu orientieren, dass die SG Brome fĂŒr die vorhandenen und zuzugsinteressierten BĂŒrger attraktiver wird.

Brome, 28. September 2001

JĂŒrgen Bammel

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